Frühzeitige Chemotherapie bei Prostatakrebs

In der Krebstherapie ist bekannt, dass eine Chemotherapie oft umso wirksamer ist, je früher sie in der Therapielinie eingesetzt wird. Bei niedriger Tumorlast ist die Wahrscheinlichkeit, dass maligne Zellen Resistenzen entwickeln, deutlich geringer. In dieser Annahme, hat eine amerikanische Arbeitsgruppe um Seth A. Rosenthal eine Phase III Studie durchgeführt, um zu prüfen, ob Patienten mit einem nicht metastasierten Hochrisiko-Prostatakarzinom unter Bestrahlung und Hormontherapie von einer zusätzlichen Chemotherapie profitieren. In der Gruppe mit Chemotherapie sank die Rate an Fernmetastsierung von 14 % bei den nicht chemotjerapierten auf 9 %. Die Autoren der Studie schlussfolgern: Die zusätzliche Chemotherapie bietet für geeignete Patienten unter Bestrahlung und Hormontherapie Vorteile. (DOI 10 1200/ICO 18.02158)

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